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Der alltägliche Antisemitismus in Deutschland

Eine Podiumsdiskussion mit Ahmad Mansour und Dr. Felix Klein

Montag, 3. September 2018 von 18:00 bis 20:00
Volkshochschule Leipzig (Löhrstr. 3-7, 04105 Leipzig, Germany)

Antisemitismus hat wieder Konjunktur – sei es in der Rechten, der Linken, der Mitte der Gesellschaft – oder teils sehr ausgeprägt in arabischen und muslimischen Milieus. Auch in Leipziger Schulklassen ist „Du Jude!“ ein geläufiges Schimpfwort. Unter jüdischen Bürgern wächst die Sorge vor Beschimpfungen, Übergriffen und Anschlägen, die seit Jahren wieder zunehmen. Diese Entwicklung ist nicht nur ein Problem für Juden, sondern gefährdet die Vielfalt und das Zusammenleben in der gesamten Gesellschaft.

Es ist wichtig, genau hinzusehen und sich der wachsenden Herausforderung durch zunehmende Judenfeindschaft zu stellen, die sich nicht nur in muslimischen Milieus bevorzugt an Israel entzündet. Haben wir überhaupt einen Überblick über das Ausmaß antisemitischer Einstellungen und Übergriffe im Land? Welche Gegenmaßnahmen kann man von Bildungseinrichtungen, Polizei und Justiz erwarten? Gibt es in den politischen Parteien und religiösen Verbänden ein angemessenes Problembewusstsein?

Wie kann es schließlich gelingen, die Bekämpfung des alltäglichen Antisemitismus mit säkularen, aufklärerischen und demokratischen Konzepten politischer Bildung, Pädagogik und Integration voranzubringen?

Darüber diskutieren:

Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus
Ahmad Mansour, Psychologe und Autor

Moderation: Dr. Thomas Feist, MdB a.D., LeipzigConsult

Der Eintritt ist entgeltfrei.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der VHS Leipzig.