Jahresausklang der DIG Leipzig

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 19 UhrAriowitsch-Haus (Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig) Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Leipzig lädt ihre Mitglieder und Interessierte zum gemeinsamen Ausklang des Jahres 2018 ein. Mit Wein und Snacks blicken wir gemeinsam auf ereignisreiche Monate zurück.

Antisemitismus – Die Wiederkehr des Verdrängten

Wenn wir heute, am 80. Jahrestag der Novemberpogrome, an die jüdischen Opfer der Shoah erinnern, dann nur mit dem nachdrücklichen Hinweis darauf, dass die Vernichtung der europäischen Juden auch heute noch keine „bewältigte Vergangenheit“ darstellt. Im Gegenteil: Ein beträchtlicher Teil des heutigen Antisemitismus entsteht gerade aus und äußert sich im Modus der Erinnerungsverweigerung, der Geschichtsvergessenheit,… Antisemitismus – Die Wiederkehr des Verdrängten weiterlesen

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Novemberpogrome und Solidarität mit Israel

Unser Kranz in Gedenken an die Leipziger Opfer der Novemberpogrome ist mit einer Solidaritätsadresse an den jüdischen Staat versehen. Damit möchten wir daran erinnern, was Juden weltweit einen wesentlichen Halt gibt: Es ist Israel, der Fluchtpunkt und die Versicherung für jüdisches Leben. Israel war und ist notwendig, um die Sicherheit und Freiheit von Juden zu… Novemberpogrome und Solidarität mit Israel weiterlesen

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Dem Antisemitismus keine Bühne!

Drei Tage vor dem 80. Jahrestag der Novemberpogrome eröffnet das Leipziger Tanz- und Theaterfestival „euro scene“ im Schauspiel Leipzig mit einem Beitrag der belgischen Ballettgruppe „Les ballets C de la B“. Deren Choreograph Alain Platel propagierte den kulturellen Boykott Israels bereits, bevor die Kampagne Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) im Jahre 2005 gegründet wurde. Die… Dem Antisemitismus keine Bühne! weiterlesen

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Antisemitismus oder Kunstfreiheit?

In Leipzig regt sich Protest gegen das „euro-scene“ Festival wegen antiisraelischen Teilnehmern Die Eröffnung des jährlich stattfindenden Festivals „euro scene“ für zeitgenössischen Tanz und Theater in Leipzig am Dienstag wird in diesem Jahr von Protesten begleitet. Der Grund: Eröffnen soll die belgische Theatergruppe „Les Ballets C de la B“, die sich seit Jahren am kulturellen… Antisemitismus oder Kunstfreiheit? weiterlesen

Zentrale Gedenkveranstaltung und Kranzniederlegung

Freitag, 9. November 2018, 09:30 Uhr Synagogendenkmal (Zentralstraße 4, 04109 Leipzig) Anlässlich des 80. Jahrestages der Novemberpogrome 1938 wird die Deutsch-Israelische Gesellschaft Leipzig im Rahmen der Gedenkveranstaltung der Stadt Leipzig einen Kranz an der Gedenkstätte der Synagoge Gottschedstraße niederlegen.

Joseph Wulf – ein Schriftsteller in Deutschland

Filmvorführung und Gespräch mit Anselm Meyer und Alex Carstiuc anlässlich des 80. Jahrestags der Novemberpogrome Donnerstag, 8. November, 18.00 UhrCineding (Karl-Heine-Straße 83, 04229 Leipzig) Die erste Generation der Shoa-Historiker ist in Deutschland bis heute weitestgehend unbekannt oder vergessen. Entgegen dem gängigen Glauben an ein jahrzehntelanges Beschweigen der Ereignisse begannen jüdische Aktivisten bereits während der millionenfachen… Joseph Wulf – ein Schriftsteller in Deutschland weiterlesen

Exkursion nach Chemnitz – Ein Bericht

Gestern unternahmen etwa 20 Mitglieder und FreundInnen der DIG Leipzig bei bestem Spätsommerwetter einen Ausflug nach Chemnitz, um dort auf „jüdischen Spuren“ zu wandeln. Wir starteten auf dem Jüdischen Friedhof am Kaßberg, wo uns Udo Meyer, Gästeführer und Mitglied des Freundeskreises der Jüdischen Gemeinde, zeigte, dass „unter jedem Grabstein eine Weltgeschichte“ (Heinrich Heine) verborgen liegt.… Exkursion nach Chemnitz – Ein Bericht weiterlesen

Exkursion: Jüdische Spuren in Chemnitz

Sonntag, 16. September 2018, 9:00-17:00 Uhr Auch wenn Chemnitz dieser Tage kein Synonym für Vielfalt ist: Bis in die 1930er Jahre war die Stadt von einer blühenden jüdischen Kultur geprägt. Bekannte jüdische Schriftsteller wie Stefan Heym, Stephan Hermlin oder der Schauspieler Michael Degen wurden hier geboren. Alle drei mussten vor den antisemitischen Verfolgungen der Nationalsozialisten… Exkursion: Jüdische Spuren in Chemnitz weiterlesen

Eine Stimme gegen den Judenhass

Podium in Leipzig fordert Antisemitismusbeauftragten für Sachsen Leipzig. Am Montagabend diskutierten der Bundesbeauftragte für Antisemitismus, Dr. Felix Klein, und Bestseller-Autor und Psychologie Ahmad Mansour in Leipzig über gegenwärtige Ausprägungen und Mittel gegen den Judenhass. Unter dem Titel „Du Jude! Der alltägliche Antisemitismus in Deutschland“ hatte die Leipziger Volkshochschule in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Leipzig… Eine Stimme gegen den Judenhass weiterlesen